Pater Sebastian und PA Juliane feierten mit uns auch heuer wieder den Weltmissionssonntag.
In der ersten Schulwoche feierte Dekan Gabriel eine Schulmesse mit der Volksschule Obernberg.
Bevor das Baugerüst abgebaut wird, nutzten wir die Gelegenheit, die Außenseite der Kirchenfenster zu putzen.
Für alle Beteiligten war es eine große Freude, dass die Jungbauern Obernberg, denen die Erhaltung und Betreuung des Gipfelkreuzes am Tribulaun seit jeher obliegt, eine Gipfelmesse am Obernberger Tribulaun für September organisiert hatten.
Gerne kam die Pfarre Obernberg der Einladung des Orkiestra dęta Wielowieś, der mit Dekan Gabriel und Obernberg befreundeten Musikkapelle aus Polen, zu deren Erntedankfest Ende August nach.
Als letzte Aktion dieses „Arbeitsjahres“ organisierte Juliane mit dem Jugendbeirat Anfang August eine Übernachtung im Zelt am Festplatz in Obernberg
Zugunsten der laufenden Kirchenrenovierung veranstaltete die Pfarre Obernberg Ende Juli wieder ein großes Pfarrfest mit Kinderprogramm. Trotz der leider schlechten Wetterprognose fanden sich am Festplatz zahlreiche Mitfeiernde zur Hl. Messe mit unserem Dekan Gabriel ein. Nach der Messe starteten die Konzerte der Musikkapelle Obernberg und des Tiroler 7er-Tragls und natürlich das Kinderprogramm, das wegen des Regens kurzerhand in eines der im Vorfeld aufgebauten Zelte verlegt wurde. Zwei Mädels, Sophia und Mia, zauberten den Kindern jedes gewünschte Motiv mit schönen Farben ins Gesicht, und Susanna Span von Hopsi Hopper hatte jede Menge Material zum Spielen dabei. Dekan Gabriel verkaufte die heiß begehrten Lose für die große Tombola mit 225 tollen Preisen, davon als Hauptpreise ein großer Fernseher und zwei Kindertablets. Für großes Knobeln an den Tischen und an der Pfiffbar sorgte außerdem das Schätzspiel: Wieviele Schindeln werden für die komplette Erneuerung des Daches der Obernberger Pfarrkirche verarbeitet? Die vier besten Schätzungen wurden mit zwei Bildern unserer Kirche sowie einer Holzskulptur, gespendet von heimischen Künstlern, und einem weiteren Fernseher prämiert, zudem werden die Namen der vier GewinnerInnen in je eine Dachschindel eingraviert.

In der letzten Schulwoche feierte Dekan Gabriel mit der Volksschule Obernberg und den Vorschülern aus dem Kindergarten eine tolle Schulschlussmesse. Religionslehrer Michael hatte mit den Schülern Texte vorbereitet, die die Kinder tapfer vorlasen. Natürlich gab es auch musikalische Begleitung, und die Kinder sangen bei den bekannten Liedern eifrig mit. Gabriel wünschte am Ende der Messe den Vorschülern einen guten Wechsel in die Volksschule, den Viertklässlern alles Gute und Gottes Segen für ihren Start an der Mittelschule und unserer Direktorin Eva Gottes reichen Segen für ihre bevorstehende Elternkarenz. Uns alle erinnerte er, dass wir aus der Lesung von Jona und dem Wal und dem Evangelium vor allem eines in unsere Ferienzeit mitnehmen können: Gott findet immer einen Weg, um bei uns zu sein. Mit dieser schönen Gewissheit lässt es sich nun wunderbar in all die neuen Lebensabschnitte starten. Vielen Dank, dass wir in Obernberg immer wieder gemeinsam Schulmessen feiern dürfen!
Gemeinsam mit Dekan Gabriel und PA Juliane feierten wir in Obernberg Anfang Juli eine Familienmesse zum Thema „Unterwegs mit Gott“. Passend dazu, beteten wir zu Beginn als Einstimmung mit Gabriel die „Auf-dem-Weg-Litanei“, und Juliane motivierte die Minis zum Mitmachen bei den passenden Bewegungen. Auch in den anderen Texten und in den Liedern begleitete uns das Thema durch den Gottesdienst. Nach dem Schlusssegen machte sich Gabriel in Begleitung von zwei Minis auf den Weg zum Parkplatz, um alle dort bereitgestellten Fahrzeuge zu segnen. Juliane teilte dazu Sticker aus, die an den gesegneten Fahrzeugen angebracht werden können und uns daran erinnern, dass Gott immer mit uns unterwegs ist.
Manche Texte aus dem Alten Testament hinterlassen beim Lesen einen bitteren Beigeschmack. Es entsteht in ihnen leicht das Bild eines strafenden Gottes, der manche Menschen einfach auslöscht. Dekan Gabriel rief uns in der ersten Andacht als Einstimmung auf den Sommer ein bekanntes Beispiel für einen solchen Text in Erinnerung, jenen von der Arche Noah. Am Ende der Geschichte gehen die acht überlebenden Menschen von Bord der Arche, und Gott verspricht, nie wieder eine Flut zu senden und schließt einen Bund mit den Menschen. So weit so gut; doch sicher haben sich viele von uns oft gefragt: wie konnte Gott alle anderen Menschen so einfach in der Sintflut umkommen lassen? Erscheint das nicht kaltblütig und unvereinbar mit dem Bild eines liebenden Gottes? Im Hinterkopf formt sich klammheimlich ein unbequemer Gedanke: was, wenn ich einer dieser Menschen gewesen wäre? Die Wahrscheinlichkeit, an Bord der Arche zu gelangen, war schließlich rein rechnerisch deutlich geringer als 50:50. Hätte Gott mich einfach in den Fluten umkommen lassen und mich dann vergessen?